Urban Fantasy: going intersectional (Paperback)

14,99 

Aşkın-Hayat Doğan, Patricia Eckermann, Paperback, 1. Auflage, 411 Seiten,
Ach je Verlag 2021, Berlin, AT&Tlantis, Tschuri

ISBN 9783947720637

Ebenfalls als Ebook erhältlich!

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Urban Fantasy, eines der spannendsten Genres der phantastischen Literatur, bietet den Raum für die literarische Verarbeitung dessen, was uns als Gesellschaft umtreibt.

Das urbane Setting, in dem magische Wesen oft unerkannt unter Menschen leben und wirken, ist ideal, um auf die verschiedenen Diskriminierungsformen in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen: Rassismus, Sexismus, Ableismus, Antisemitismus und weitere Arten der Menschenfeindlichkeit gehören nicht nur in Deutschland zur Alltagswirklichkeit. Auch der privilegierten Öffentlichkeit ist das inzwischen bekannt.

Doch die wenigsten haben bisher etwas von Intersektionalität gehört. Dieser Begriff drückt aus, dass eine Person nicht nur von einer, sondern von mehreren Diskriminierungsformen betroffen ist. Schon eine einzelne Unterdrückungsform macht es für Menschen fast unmöglich, als gleichwertig respektiert zu werden, sich in den Medien repräsentiert zu sehen und gehört zu werden – und je mehr Unterdrückungsformen auf einer Person lasten, desto unmöglicher wird es.

In der deutschsprachigen Fantasy sind intersektionale Charaktere bisher leider rar gesät. Daher räumen wir in Urban Fantasy: going intersectional den Geschichten einen Platz ein, die Intersektionalität im Fokus haben, wie die der asexuellen Vampirin, der chronisch kranken lesbischen Hexe, der muslimischen Superheldin, der übergewichtigen Sirene oder der trans Elfenprinzessin.

Die Anthologie enthält neben einem ausführlichen Vorwort der beiden Herausgeber*innen 21 bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten von Nora Bendzko, Jenny Cazzola, Aşkın-Hayat Doğan, Luna Day, Patricia Eckermann, David Grade, Stefanie Huber, Ilka Mella, Oliver Kontny, Jade S. Kye, Marcel Lewandowsky, Victoria Linnea, Robin Nayeli, Isabella von Neissenau, Lena Richter, Ronja Schrimpf, Schwartz, James A. Sullivan, Teresa Teske, Judith Vogt, Alexander Neumann, Annie Waye und Amalia Zeichnerin.

Schwartz, geboren 1981 in Köln, studierte Germanistik und Geschichte in Düsseldorf.

Seit 2005 gesigned beim Berliner Underground Rap-Label Hirntot Records, wo er über die Jahre auf über 30 Solo-, Colabo- und Compilation-CDs in Erscheinung getreten ist. Seine Musik ist thematisch dem Horrorcore zuzuordnen. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurden er und seine rappenden Kollegen 2008, als sie im Zuge des sog. „Hassrapper-Prozesses“ zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt wurden: vorgeworfen wurden u.a. Gewaltdarstellung und die Beleidigung und Bedrohung der damaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn in dem Track „Fick die BPJM“. Trotz des musikalischen Undergroundcharakters erreichte der Hirntot-Sampler „HT100“, den sie zum 10jährigen Jubiläum des Labels veröffentlichten, im April 2016 Platz 8 der deutschen Albencharts. Seit 2009 lebt Schwartz in Berlin-Tempelhof.

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